die erste arbeitsstelle

Ich bin jetzt am Ende meines dritten Tages als „WWOOFer“. WWOOF steht fuer Willing Workers On Organic Farms und ist ein Netzwerk von Betrieben mit oekologischer Landwirtschaft, die Arbeiter wie mich aufnehmen und ihnen fuer etwa 4-5 Stunden Arbeit pro Tag Unterkunft und Verpflegung zur Verfuegung stellen. Ich bin seit Montag im „Avalon Resort“, das ist ein kleines Feriendorf, dass von einer urspruenglich hollaendischen Familie betrieben wird. Es besteht neben dem grossen Haupthaus, in dem die Familie wohnt sowie das Buero, die Werkstatt und die Unterkunft fuer die WWOOFer untergebracht sind, aus einem grossen Grundstueck mit vier Huetten, die als Ferienwohnungen vermietet werden. Die Familie besteht aus neben den Eltern aus vier Kindern zwischen 11 und 20. Ausserdem gibt es Tiere ohne Ende: Zwei Hunde, zwei Ziegen, ein paar Huehner und Enten und auch ein kleines Hausschwein :D Zur Zeit ist ausser mir noch ein anderer WWOOFer da, ebenfalls aus Deutschland. Mit ihm teile ich mir das Appartment. Unser Arbeitstag beginnt um 8:3o. Wir machen die verschiedensten Gartenarbeiten, wie Maehen (mit so einer Art motorisierten
Sense, die nicht leicht zu bedienen ist) und Unkrautjaeten und halten das Gelaende in Schuss. Um 1o:3o gibt es meistens eine Kaffeepause und um 13:3o ist Arbeitsende und Mittagessen. Dann haben wir Freizeit und ab sieben helfen wir mit dem Abendessen. Ich werde hier ein bis zwei Wochen bleiben bevor ich weiterziehe. Die Familie ist nett, allerdings etwas distanziert da sie bereits ueber 100 verschieden WWOOFer beherbergt hat und somit etwas uebersaettigt ist und auch ihre Privatsphaere bewaren will. Die Gegend hier ist wunderschoen und wir nutzen unsere Freizeit fuer verschiedene Aktivitaeten: Am Montag war ich mit einem Teil der Familie an der Kueste, wo ich mit den Kids durch die Felsen geklettert bin und ein Denkmal fuer die Rainbow Warrior (das Flaggschiff von Greenpeace, das 1985 vom franzoesischen Geheimdienst im Hafen von Auckland versenkt wurde, wobei ein Greenpeacer ums Leben kam) besichtigt habe. Heute war ich mit Fabian, dem zweiten WWOOFer, auf einem kleinen und wilden Fluss der direkt am Grundstueck vorbei fliesst Kayak fahren. Erwaehnen muss ich noch das tolle Essen dass wir hier kriegen – fuer einen Backpacker der normalerweise nur Nudeln mit Tomatensosse im Hostel ist extrem wertvoll :) Mal schaun was die naechsten Tage so bringen – nach meinem Aufenthalt hier ist definitiv wieder Reisen angesagt. Ja nicht irgendwo sesshaft werden…

Job gefunden

Jo, am Montag gehts los auf ne Farm hier an der Bay of Islands. Weiss noch nicht so genau was auf mich zukommt, wird aber sicher ne interessante Erfahrung. Der Typ hat mir nur gesagt dass er einen „strong guy“ braucht, ich hoffe ich kann seine Erwartungen erfuellen… Werd da ein bis zwei Wochen arbeiten und danach weiter reisen. Geld gibts halt leider keins, sondern fuer fuenf Stunden Arbeit taeglich freie Unterkunft und Verpflegung. Mach des also vor allem weil mich die Arbeit reizt und weil ich dadurch die Moeglichkeit habe in einer einheimischen Familie zu leben, d.h. ich kann hoffentlich mein Englisch verbessern um danach auch besser fuer andere Jobs z.B. als Kellner geruestet zu sein. Is naemlich schon ein ziemlicher Unterschied zwischen dem gewohnten Schulenglisch das ja vor allem schriftlich praktiziert wird und dem Sprechen hier, vor allem weil die Leute einen ziemlich derben Akzent haben.

Joa also ich bin erstmal gluecklich dass des mit Job noch geklappt hat. Da ich erst am Montag anfangen kann hab ich jetzt auch noch Zeit fuer Urlaub. Die letzten Tage hab ich mit diversen Aktivitaeten verbracht: Als erstes nach meinem letzten Blogpost gings zum Kayaking, was schon ein echtes Highlight war. Hier in der Bay of Islands gibts halt wie der Name schon sagt sehr sehr viele kleine einsame und unbewohnte/unbebaute Inseln mit traumhaften Straenden, zu denen man dann paddeln kann. Am naechsten Tag haben wir einen Trip nach Kerikeri gemacht, das ist die Nachbarstadt von Paihia in der ich auch ab Montag arbeiten werde. Dort haben wir die Rainbow Falls besichtigt, was nicht so toll war wie erhofft. Am Tag darauf habe ich eine Bustour zum Cape Reinga mitgemacht, das ist der noerdlichste Punkt Neuseelands, wo die Tasman Sea (das Meer zwischen Neuseeland und Australien) und der Pazifik zusammen treffen. Da in der Naehe waren wir dann auch Sandboarden und das war ein absolutes Top-Erlebnis. Bilder davon kann ich hoffentlich auch noch online stellen. Jo und gestern war ich den halben Tag mit Bilder hochladen und Job suchen beschaefftigt, nachmittags war ich dann radeln, was auch schon wieder eine Herausforderung darstellt, da man in Neuseeland Linksverkehr hat) und hab eine Wanderung zu irgendwelchen Wasserfaellen gemacht, die durch Mangrovenwaelder fuehrte, war auch toll. Abends waren wir dann noch mit ner Kiste Bier am Strand gesessen ;) Es sind hier leider so viele Deutsche unterwegs dass man kaum zum Englisch reden kommt – darum wirds Zeit dass ich auf meine Farm komm. Meld mich dann wieder mit den ersten Eindruecken von der Arbeit dort.

Bay of Islands!!!

Hey Leute, bin jetzt an der Bay of Islands aka das Paradies auf Erden! So was schoenes hab ich noch nie gesehen… der wahnsinn. werd hier fuer ein oder zwei wochen bleiben (wenn ich arbeit finde, aber des wird schon). werd versuchen moeglichst bald bilder an start zu bringen. gestern war ich auf ner bootstour durch die ganze bucht mit ihren hunderten inseln…heute gehts wahrscheinlich zum kayaking und morgen sandboarden – auf nem brett die duenen runter rutschen! was geht in a-town?

after 4 days

Hallo Freunde,
ich bin jetzt also seit vier tagen hier unten. all zu viel gibts leider immer noch nicht zu erzaehlen. den ersten tag habe ich genutzt um ein paar leute aus der aifs gruppe kennen zu lernen und mit ihnen auckland zu erkunden. gegen abend haben wir dann noch schoen zusammen gekocht und sind alle gegen sieben pennen gegangen, jetlag und so. am zweiten tag hatten wir orientation im buero unserer organisation, wo man uns alles wichtige ueber neuseeland und working holiday erzaehlt hat. den restlichen tag haben wir dann mit organisatorischem kruscht wie handykarte kaufen, steuernummer beantragen und bankkonto einrichten verbracht. abends war ich noch mit ronny in nem echt coolen pub einen trinken. am freitag war sightseeing angesagt. erstmal gings um 10 los auf ne gefuehrte stadtrundfahrt um nen ueberblick zu kriegen. war schonmal ganz lustig, waren dann auch an der harbour bridge und hatten die moeglichkeit zum bunjee jumping, hab mich allerdings fuers zuschauen entschieden ;) nach der tour musste ich mir erstmal eine neue bleibe suchen da unsere zwei uebernachtungen die noch im packet enthalten waren abgelaufen waren. so bin ich dann mit ronny in ein nettes kleines hostel namens verandahs gezogen… des is wie ne kleine kommune und des haus schaut aus wie die villa kunterbunt. abends sind wir dann ncohmal in die stadt rein und auf den sky tower hochgefahren, immerhin das hoechste gebauede der suedhalbkugel. der aussicht auf auckland war der wahnsinn und die 18 nz$ = 9 euro auf jeden fall wert.
joa heute bin ich bissl mitm linienbus durch die stadt gecruist und war an nem schoenen einsamen strand spazieren, und bin dann noch mit ner faehre auf die andere seite der bucht gefahren..
jez hab ich aber genug von der grossstadt, auckland ist auch nicht wirklich schoen… morgen frueh gehts endlich los, per bus hoch an die bay of islands, wo es richtig geile straende gibt. und hoffentlich kann ich da dann ab montag auf ner farm arbeiten und wohnen… we will see!
so far, chris flower

Gut angekommen

hey leute, bin gut in auckland angekommen, nach etwa 30 stunden unterwegs… die sonne scheint :) jez gehts dann mal zum duschen und dann auf jobsuche… haut rein, meld mich die tage

lgcf