Forschung in Afrika

Mit Seth (Ghana) und Dalia (Sudan) in Lindau

Mit Seth und Dalia in Lindau

Auf der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau nehmen nicht nur eben jene Nobels teil, sondern etwa zehnmal mehr junge Nachwuchswissenschaftler. Dieses Jahr waren darunter besonders viele vom afrikanischen Kontinent. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um mit ihnen über die Bedinugngen für Forscher in ihren Heimatländern zu sprechen. Die Situation ist natürlich in jedem Land anders. Insgesamt hat Afrika aber noch einen weiten Weg vor sich. Nur in Südafrika hat man in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Folgerichtig gehen talentierte junge Menschen ins Ausland.

Die ganze Geschichte steht am Dienstag auf der Wissen-Seite der SZ. Wer ein Digital-Abo hat, kann sie unter diesem Link lesen.

Ausgezeichneter Unsinn

Eine Begegnung mit Nobelpreisträger und Klimaskeptiker Ivar Giaever

(c) Adrian Schröder/Lindau Nobel Laureate Meetings

(c) Adrian Schröder/Lindau Nobel Laureate Meetings

Beinahe wäre es das Beste, Ivar Giaever einfach zu ignorieren: Er ist ein alter Mann, der unsinnige Dinge sagt. Zu Themen, von denen er nach eigenem Bekunden nicht viel Ahnung hat.

Aber da gibt es ein Problem: Giaever ist Physik-Nobelpreisträger. Wenn er spricht, dann in großen Sälen. Im Publikum sitzen dann die besten Nachwuchswissenschaftler der Welt. Sie hören zu, wie er den Klimawandel bestreitet, mit einer Mischung aus Halbwahrheiten und Polemik. Ein paar klatschen sogar am Ende. Anschließend wird er dann von großen Zeitungen zitiert: Schaut her, wenn selbst Nobelpreisträger sagen, es gibt keinen Klimawandel – dann MUSS da doch was dran sein!

Also muss man sich mit Ivar Giaever auseinandersetzen. Ich habe ihn diese Woche auf der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau am Bodensee getroffen. Das kann man hier bei Spiegel Online nachlesen.

  • Update: Auf der gleichen Tagung haben 36 Nobelpreisträger eine entschiedene Erklärung für mehr Klimaschutz unterzeichnet.
  • Vor zwei Jahren traf ich in Lindau den mexikansichen Chemiker Mario Molina und sprach mit ihm auch über den medialen Lärm der Klimaskeptiker gesprochen.