into the wild

Ich komme gerade von einer achttaegigen Trekkingtour zurueck. Wir sind 84 km durch atemberaubenden Regenwald gelaufen, mit zwei Abstechern ueber die Baumgrenze mit unbeschreiblichen Ausblicken. Der Weg verlaeuft absolut durch die Wildnis, fernab jeglicher Zivilisation und ist ausserdem kaum ausgebaut und wirklich anspruchsvoll zu gehen, mit einigen Kletterpartien ueber Stock und Stein. Uebernachtet haben wir in einfachsten Huetten die ein Matratzenlager, einen Holzofen und zwei Tische beinhaltet haben. Draussen gabs jeweils ein Regenfass zur Wasserversorgung und eine Komposttoilette. Die komplette Verpflegung und Ausruestung haben wir getragen, am Anfang geschaetzte 12 kg. Getroffen habe ich in den acht Tagen keine 20 Menschen. Die letzten zwei Tage hat es haefftigst geregnet so dass uns heute das Wasser zum Teil bis zur Huefte stand und wir einige reissende Baeche ueberqueren mussten. Es war ein echtes Abenteuer und eines der besten Dinge die ich je gemacht hab, definitiv der Hoehepunkt meiner Reise. Ich bin erschoepft und tief beeindruckt. Bilder folgen.

mal wieder was von mir

hallo kollegen,
ist ja nun doch schon wieder einige zeit vergangen seit meinem letzten eintrag – und ich hab so einiges erlebt in der zwischenzeit. erstmal ist die entscheidung gefallen wann ich mich denn wieder ins schoene europa begebe. da das mit arbeiten nicht ganz so laeuft wie ich mir das vorgestellt habe (unter anderem wegen der derzeitigen weltwirtschaftskrise), werde ich wie urspruenglich geplant am 19.02. in muenchen / flughafen franz-josef strauss landen.  nach meinem letzten eintrag bin ich in den nelson lakes national park gefahren und hab dort die zweite grosse wanderung meiner reise gemacht. bin vier tage durch den park gelaufen und habe auf huetten uebernachtet. die waren sehr einfach ausgestattet, musste meinen eigenen gaskocher mitbringen. war auch komplett abseits der touristengebiete. wenig wanderer unterwegs und fast alle einheimisch. von der landschaft her war es recht aehnlich zu den europaeischen alpen, aber sehr schoen und vor allem wild und einsam, hat mir sehr gut gefallen. Und die Angelus Hut war defnitiv einer der schoensten Uebernachtungsplaetze ueberhaupt. danach bin ich dann die westkueste runtergefahren. da habe ich unter anderem seeloewen gesehen und war am franz-josef-gletscher, der mitten im regenwald liegt. danach gings nach wanaka, einer der schoensten orte in neuseeland. dort fand waehrend meines aufenthalts ein Ironman statt, war interessant zum anschauen (dabei sollte man es aber auch belassen). dann bin ich schon zum naechsten trekking durch die wildnis aufgebrochen, diesmal zum Routeborne Track. Da war a bissl mehr los als an den Nelson Lakes, das aber zu recht. Es ging zuerst durch dichten regenwald, dann hinauf in eine atemberaubende berglandschaft und an einem 174m hohen wasserfall wieder hinab. Ein hoehepunkt meiner reise. Jetzt bin ich in queenstown und erhole mich von den ganzen abenteuern, bevor es am dienstag zu den naechsten geht. fuer die verbliebenen vier wochen habe ich noch einige wanderungen in planung und will ein paar freunde besuchen. und mal schaun was sich sonst noch ergibt, planen kann man eh nix…