Ein Experiment: Reisebloggen aus China via WhatsApp

In ein paar Tagen fliege ich nach China. Wie schon 2008/09 aus Neuseeland, 2012 aus Italien, 2012 aus Frankreich und Spanien 🚲, und 2015 aus Nordamerika, werde ich hier auf cendt.de meine Eindrücke von der Reise teilen.

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Zusätzlich probiere ich dieses Mal aber etwas neues aus: Einen Mikro-Blog über WhatsApp. Während es hier auf cendt.de alle paar Tage einen längeren, in Ruhe geschriebenen Text geben wird, möchte ich mich auf WhatsApp nach Möglichkeit mehrmals am Tag melden, mit ein paar Sätzen, einem Foto, einem kurzen Video oder einem Tonschnipsel. Schnell und spontan.

Der Kanal ist so angelegt, dass ihr nur Nachrichten von mir bekommt, nicht von den anderen Lesern. Eure Antworten (die herzlich willkommen sind!) gehen auch nur an mich.

Du willst dabei sein? Dann einfach hier anmelden (wer mich schon in seiner WhatsApp-Kontaktliste hat, schreibt mir dort einfach eine kurze Nachricht 👋):

Danke für Inspiration dazu an Patrick und an den Fotojournalisten Martin Gommel, der im Mai diesen Jahres der Flüchtlingskrise in Griechenland nachgereist ist und von dort ebenfalls auf WhatsApp berichtete.

Wer kein WhatsApp hat oder wem soviel Input zu viel des Guten ist, kann wie gehabt die ausgeruhten Reiseberichte hier auf cendt.de nachlesen. Um keinen Beitrag zu verpassen: Folgt mir bitte auf Twitter und Facebook und abonniert meinen Newsletter.

Bloggen von unterwegs

Das #NoAm15-Making-of

Wir sind 90 Tage durch die Vereinigten Staaten und Kanada gereist und haben das in 14 Blogposts festgehalten. Bis auf den letzten Eintrag zu Milwaukee und Chicago habe ich alle Beiträge von unterwegs geschrieben und produziert. Heute möchte ich ein paar Worte dazu verlieren, welche Hilfsmittel ich dazu verwendet habe.

Wir hatten auf der Reise keinen Laptop und keine Kamera dabei. Ersteres war aus Gewichts-, Platz- und Sicherheitsgründen eine ziemlich klare Entscheidung.

Über die Kamera habe ich länger nachgedacht. Musste aber feststellen, dass meine vor ein paar Jahren für 500 Euro angeschaffte Systemkamera schlechtere Fotos macht als mein Telefon, für das ich vor einem halben Jahr gut die Hälfte ausgegeben habe. Fast alle Bilder und Videos im Blog sind also mit meinem One Plus One fotografiert, ein kleiner Teil mit Michis Fairphone. Die Qualität der OPO-Fotos hat uns immer wieder begeistert. Das Fairphone macht auch ordentliche Bilder, vor allem war dessen Dual-SIM-Funktion aber sehr praktisch.

Aus den insgesamt etwa 3000 Bildern haben wir für jeden Beitrag gemeinsam eine Auswahl getroffen. Zur Bearbeitung haben wir mit der App Photoshop Express gute Erfahrungen gemacht. Web-kompatible Dateigrößen liefert der images easy resizer. Ist zwar grottenschlecht übersetzt – aus „save“ wurde nicht speichern, sondern sparen – aber macht den Job. Videos haben wir in der Regel nur geschnitten, mit VidTrim Pro. In Einzelfällen habe ich vorher mit KineMaster den Ton bearbeitet.

Das wertvollste Teil in unserem Werkzeugkasten allerdings war keine App, sondern etwas sehr handfestes: der Gorillapod, ein sehr flexibles Stativ der Firma Joby.gorilla

Die Textarbeit begann ganz altmodisch-analog mit einem handschriftlichen Tagebuch, reingeschrieben in ein türkisfarbenes Notizbuch. Mit Michi habe ich dann den groben Inhalt der Blogposts geplant und auf meinem Handy angefangen zu schreiben. Am Ende  Nach ein paar Einträgen Von Anfang an habe ich mich sehr nach einer vernünftigen Tastatur gesehnt.

Es gibt eine WordPress-App, mit der ich aber nicht klar gekommen bin. Die Textentwürfe habe ich in Google Docs geschrieben un anschließend über den Browser alles in meinem WordPress-Backend zusammengebastelt.

Um was berichten zu können, muss man natürlich erstmal die Reise selbst organisieren. Zur Navigation waren uns die Karten und Stadtpläne von MAPS.ME eine große Hilfe. Die basiert auf OpenStreetMap-Daten und ermöglicht im Gegensatz zu Google Maps einen Offline-Zugriff auf die Karten. Anfangs haben wir Foursquare viel benutzt, um gute Cafés und Veggie-freundliche Restaurants zu finden. Irgendwann kam dann ein Update, seither kamen wir damit nicht mehr so gut zurecht. Grundlegende Infos zu den Orten nahm ich meistens aus der Wikipedia, deren App auch eine Offline-Funktion hat.

Insgesamt hat sich seit meiner ersten großen Backpacking-Tour, 2008/09 durch Neuseeland, technologisch sehr viel geändert. Aus Nokia-Handy, Kleinkamera, dickem Reiseführer und der ständigen Suche nach Internetcafés wurde Smartphone mit zwei Handvoll passender Apps und die ständige Suche nach WLAN. Diese Änderungen in der Technik haben auch Auswirkungen auf die Reise selbst. Der Rucksack ist leichter, vieles ist einfacher, manches vielleicht langweiliger geworden.

Das war 2014

Januar

  • Auf dem Wiener Heldenplatz ins neue Jahr gewalzert

Februar

März

April

Mai

Juni

  • Zwei Tage im Nationalpark Kalkalpen durch den Wald gelaufen, auf einer Wiese gezeltet und darüber später im SZ-Magazin geschrieben
  • Das ideale Outdoor-Gericht „Couscotto“ erfunden
  • Gelernt, E-Mails zu verschlüsseln

Juli

  • Beim SZ-Magazin gearbeitet
  • Auf die Birkkarspitze (2749 m) gestiegen

August

  • Immer noch beim SZ-Magazin gearbeitet

September

  • Kroatien, Montenegro, Albanien und Griechenland bereist
  • Auf der Ladefläche eines Pick-Ups durch die Berge gefahren
  • Einen Songtext am Strand geschrieben
  • Spaghetti in Meerwasser gekocht
  • Eine Woche in den slowenischen Bergen Musik gemacht

Oktober

  •  Zweitwohnsitz in Wien aufgelöst und kurz vor Schluss noch die großartigen österreichischen Mohnnudeln kennengelernt

November

  • Eine Woche lang nach einer Wohnung in Berlin gesucht (und dann einen Job in München gefunden)
  • An der Berliner Lichtgrenze rumgestanden

Dezember

Bücher (Auswahl)

  • Roberto Bolano: 2666
  • Umberto Eco: Der Name der Rose
  • Dave Eggers: The Circle
  • Jonathan Franzen: Die Korrekturen
  • Glenn Greenwald: No Place to Hide
  • Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur
  • Jonas Jonasson: Die Analphabetin die rechnen konnte
  • Henning Mankell: Der Chronist der Winde
  • Thomas Mann: Buddenbrooks (tbc)
  • Viktor Mayer-Schönberger & Kenneth Cukier: Big Data
  • Philipp Oehmke: Die Toten Hosen – Am Anfang war der Lärm
  • Philip Roth: Der menschliche Makel
  • Carlos Ruiz Zafón: Der Gefangene des Himmels
  • Uwe Timm: ROT
  • Frank Zelko: Greenpeace – Von der Hippiebewegung zum Ökokonzern
  • Kim Zetter: Countdown to Zero Day (tbc)
  • Stefan Zweig: Die Schachnovelle
  • Stefan Zweig: Die Welt von Gestern

Konzerte

  • Bosse
  • Demi Mondaine
  • Donots
  • Heisskalt (2x)
  • Ms Henry And The Flying Fish
  • Soul’D
  • The Subways
  • Torben Tietz

Kino

  • Citizenfour
  • Gone Girl
  • Interstellar
  • Wolf of Wall Street

Die neue presstige: Ausgabe 26 über Macht

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Heute erschien die neue und 26ste Ausgabe von presstige, dem Augsburger Hochschulmagazin. Es widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Macht. Ich durfte wieder als Teil der Chefredaktion mitarbeiten. Es ist eine wahnsinnig spannende Erfahrung, die Entstehung so eines Magazins komplett mitzuerleben. Vom ersten Brainstorming, über die Themenplanung, Recherche bis zur Endredaktion steht sehr, sehr viel Arbeit dahinter. An dieser Stelle einen großen Dank an das gesamte Team, allen voran an Petra, Natalia und Jan. Mit euch hat es immer Spaß gemacht. Ihr rockt!

Hier kann man die digitale Ausgabe durchblättern:

Vom Reisen und Erzählen

Eigentlich sollte ich mich in diesen Tagen um ganz andere Dinge kümmern als um diesen Blog. Aber manchmal toben Gedanken durch meinen Kopf, bei denen ich gar nicht anders kann, als sie auf die Tastatur zu hauen.

Die Gedanken in diesem Eintrag sind zwei Veranstaltungen geschuldet, die ich in den vergangenen Tagen besucht habe. Am Samstag ging ich auf ein Konzert von Bosse in Augsburg. Bosse und seine grandiose Liveband haben „Istanbul“ gespielt, und ich stand den ganzen Song über mit geschlossenen Augen im Publikum, den Kopf durchflutet mit Bildern meiner eigenen Reise an den Bosporus im Oktober 2013.

Das zweite Event war ein Vortrag von Johanna Brause und Andreas Krüger in München am Dienstag. Die Beiden habe ich 2012 in Spanien auf der Straße getroffen, als sie und ich jeweils auf der letzten Etappe einer Radreise waren. Bei mir hieß letzte Etappe: der letzte Tag. Bei ihnen hieß letzte Etappe: Der letzte Kontinent. Johanna und Andreas waren zuvor 20 Monate um die Welt gefahren, durch Europa, Asien, Süd- und Nordamerika. Von dieser Reise haben sie beeindruckende Geschichten, Fotos und Videos mitgebracht, die sie gerade auf ihrer Show „Weltfremd“ in mehreren deutschen Städten erzählen und zeigen. Am Montag durfte ich zwei Stunden sehen, hören und staunen, über iranische Gastfreundschaft, usbekische Wüsten und das Durchhaltevermögen, das Johanna und Andreas auf ihrer Tour gezeigt haben.

Solche Veranstaltungen sind für mich immer auch ein Arschtritt, die eigenen Träume und Reisepläne nicht aus den Augen zu verlieren; nicht zuzulassen, dass sie unter Alltag, Routine und Bequemlichkeit begraben werden. Ein paar Ideen für die kommenden Monate gab es vorher schon, aber seit Dienstag denke ich ständig darüber nach, was man 2014 so starten könnte.

Außerdem möchte ich meine Reisen wieder konsequenter hier an dieser Stelle dokumentieren. Die anderen Themen, die hier in letzter Zeit diskutiert wurden, sind ja alles super spannend. Aber mein Herz schlägt für die Straße und ihre Geschichten. Darum habe ich auch am Tag nach Bosse endlich mit dem Sortieren und Bearbeiten meiner Bilder aus Istanbul weitergemacht. Der Reisebericht kommt noch, versprochen! Und vielleicht lässt sich aus den Erinnerungen ja auch der eine oder andere Songtext stricken. Bei Plan B arbeiten wir nämlich gerade mit Hochdruck mit Eifer und Korn an Material für unser neues Album.

Der Vollständigkeit halber noch ein paar Gründe, warum dieser Blog gerade gar so an Liebesentzug leidet:

Die neue presstige ist am Start

Einer der vielen Gründe, warum ich das Bloggen hier in den letzten Wochen arg vernachlässigt habe, ist der, dass ich mich um die neue Ausgabe des Augsburger Hochschulmagazins presstige gekümmert habe. Das Magazin widmet sich diesmal schwerpunktmäßig dem Thema Essen. Dazu habe ich eine Titelgeschichte über Containern und das Problem der Nahrungsverschwendung geschrieben. Die und viele andere Artikel kann man im gedruckten Heft nachlesen – oder auf der presstige-Homepage, die wir nebenbei auch noch neu gebaut haben. Oder direkt hier im E-Paper:

Ich will mein Internet zurück

Facebook nutzt seine Marktmacht und bestimmt zunehmend, welche Inhalte wir sehen. Ein Aufruf zur Rückeroberung

Hey, schön dass du da bist. Komm doch rein, Schuhe kannst anlassen. Ich hoffe du hast gut hergefunden. Wie bist du denn da, zu Fuß? Nein? Ach, verstehe, ein Link auf Facebook hat dich hergebracht. Egal, nimm erstmal nen Keks, Kaffee kommt gleich.

Als ich 2007 auf einer USA-Reise meinen Facebook-Account erstellt habe, war das in good old europe noch eine Randerscheinung. Hier waren wir damals noch auf Myspace und StudiVZ unterwegs. Inzwischen gibt es in Deutschland 25 Millionen Facebook-Mitglieder. Weltweit wurde im September die Marke von einer Milliarde Usern überschritten. Der Like-Button wurde seit seiner Einführung 2009 über eine Billiarde Mal gedrückt. Sowohl welt- als auch deutschlandweit ist Facebook die zweitpopulärste Website überhaupt, nur Google wird öfter aufgerufen. Facebook ist absoluter Standard. Die Begriffe Soziales Netzwerk und Facebook sind nahezu synomym. Der kalifornische Konzern hat quasi ein Monopol auf unsere virtuelle Kommunikation.

Das Teil ist einfach ungeheuer praktisch. Informationen, Ideen und Links, auf die man sonst vielleicht nie gestoßen wäre, verbreiten sich weltweit. Entfernungen spielen keine Rolle, der Traum von grenzenloser Kommunikation wird wahr. Von amüsantem Nonsense bis zu politischen Grundsatzdebatten findet alles seinen Platz. Ich bin mir sicher, dass ich den Kontakt zu vielen Freunden schon verloren hätte, wenn man nicht über Facebook so gut in touch bleiben könnte. Außerdem würde ohne das Verlinken auf Facebook kein Mensch meinen Blog lesen. Konzerte lassen sich über die Event-Funktion auch leichter organisieren. Klar könnte man das alles auch irgendwie anders machen, über E-Mail, Foren oder was auch immer. Vielleicht sogar offline. Aber es wäre nicht so einfach, effizient und elegant. Erinnert sich noch jemand, wie umständlich und nervtötend die Konkurenzprodukte zu bedienen waren? Myspace ist mit gutem Grund in der Versenkung verschwunden. Und Erscheinungen wie StudiVZ oder, noch schlimmer, Lokalisten haben mit ihrem auf Deutschland begrenzten Konzept von vornherein alles falsch gemacht. Facebook hat sich zu Recht durchgesetzt.

Aber.

Spätestens seit dem Börsengang müssen die Jungs ihren Profit steigern. Dafür ist ein Unternehmen schließlich da. „Facebook ist und bleibt kostenlos“, dieses Versprechen wird auf der Startseite gegeben. Es gilt allerdings nur noch mit Einschränkungen.

Wer mit seinen Posts zur Zielgruppe durchdringen will, wird inzwischen zur Kasse gebeten. Für Fünf Euro und einen Cent kann man seine Beiträge „hervorheben“, sie werden dann bevorzugt angezeigt. Im Umkehrschluss: Posts, für die nicht bezahlt wird, sind im Nachteil, wandern im Stream nach unten oder erscheinen erst gar nicht. Die Abwicklung läuft einfach, effizient und elegant: Nach dem Klick auf den Hervorheben-Button kann man direkt seine Kreditkarten-Daten angeben.

In letzter Zeit tauchen auch immer mal wieder Beiträge in meinem Stream auf, die weder mit meinen Freunden noch den von mir abonnierten Seiten irgend etwas zu tun haben. Zum Beispiel „coole Angebote im Winter“ einer bb Products GmbH. Oder KitKat-Werbung. Facebook war nett und lieb, bis es eine globale Monopolstellung erreicht hat. Jetzt nutzt der Konzern seine Macht. Facebook gibt vor, welche Inhalte wir sehen. Und welche nicht. Das Thema Datenschutz habe ich noch komplett außen vor gelassen. Mit personalisierter Werbung, mit Hilfe der gesammelten Daten präzise auf den Benutzer abgestimmt, lässt sich richtig Geld verdienen. Die paar Euro für hervorgehobene Beiträge sind im Vergleich dazu vermutlich lächerlich. Mit Selbstbestimmung jedenfalls hat das alles nichts zu tun.

Wie kommen wir da wieder raus? Ein Ausstieg aus dem Netzwerk wäre konsequent. Mit etwas Glück und viel Mühe kann man auch danach noch ein rudimentäres Sozialleben führen. Aber das erfordert Mut – zu sehr haben wir uns bereits im blau-weißen Netz verfangen. Für den Anfang könnte man den Blick etwas mehr auf das Internet links und rechts des Facebook-Highways richten. Registriert euch bei Twitter und Google+. Die sind bestimmt nicht besser, aber immerhin wird das Monopol gebrochen. Speichert eure Lieblings-Websites in der Kopfleiste eures Browsers und surft sie auf direktem Weg an. Legt euch eine Liste mit sehens- oder lesenswerten Blogs an, und schaut zwischendurch, ob es was neues gibt. Macht selbst einen Blog auf. Surfen wir auf dem offenen Meer, statt uns von Mark Zuckerberg durch einen beheizten Pool schieben zu lassen.

Ich werde meine neuen Einträge weiterhin auf Facebook posten und auf Twitter verlinken. Alternativ habe ich einen RSS-Feed und ein Newsletter-System, das per E-Mail über neue Artikel informiert. Beides findet man rechts neben diesem Text.

Wir haben die grenzenlose Freiheit des World Wide Webs gegen die bequeme Facebook-Welt getauscht. Einfach, effizient und elegant. Keiner hat uns dazu gezwungen, wir sind alle freiwillig der Verheißung gefolgt. Facebook darf gerne ein Weg der Kommunikation bleiben, allerdings sollte es nicht der einzige sein. Holen wir uns das Internet zurück! Noch nen Keks?

Update: Johnny Häusler hat sich zum Jahreswechsel auf Spreeblick.com ebenfalls mit dem Thema auseinandergesetzt. Lesenswert!

Übermorgen bin ich reich

Neuerdings wird in meine Blogbeiträge ein flattr-Button eingebunden (wer flattr nicht kennt, wird hier schlauer). Ihr könnt mein Girokonto jetzt also mit euren finanziellen Zuwendungen fluten, damit ich nicht mehr arbeiten muss und den ganzen Tag die ganze Nacht Buchstaben aneinander reihen kann. Und übermorgen bin ich dann reich. Okay, schöne Vorstellung, aber vermutlich erstmal Wunschdenken. Also was soll der Quatsch?

Die Idee zählt.

Es gibt so viele Blogger und andere Internetmenschen, die wirklich geiles Zeug produzieren. Dafür sollten sie ein paar Euro bekommen. flattr ist ein Weg um mit Inhalten im Web Geld zu verdienen, und zwar einer der mich überzeugt. Ich will zur Verbreitung dieses Konzepts beitragen. Nicht mehr und nicht weniger.